Lektion 5 – Gedichte und Texte schnell auswendig lernen

Bisher haben wir nur gelernt, wie wir uns recht überschaubare Informationen merken können, wie bspw.: Zahlen, Namen und Fakten. Aber was ist mit längeren Texten, Zitaten, Gedichten und Skripten?

Heute werden wir lernen, wie wir das Prinzip der Exklusivität und unsere Mnemotechniken auf Textpassagen anwenden können. Es ist eigentlich viel einfacher, als man denkt! Solange man einprägsame Bilder verwendet und sich auf die wichtigsten Worte konzentriert, anstatt zu versuchen, sich alles zu merken.

Mädchen beim Bücher oder Texte auswendig lernen

Schlüsselwörter: Exklusivität als Powerprinzip

Einige Auswendig-Lerner denken, dass sie, um sich etwas Wort für Wort einzuprägen, sich auf jedes. einzelne. Wort. konzentrieren. müssen. Aber das könnte falscher nicht sein! Quer durch die Menschheitsgeschichte haben verschiedenste Menschen jeglichen Hintergrundes Gedichte und Gleichnisse auswendig gelernt, indem sie sie ganz einfach immer wieder wiederholt haben. Etwas ganz natürliches, das super funktioniert. Wir können das noch viel besser und schneller machen, indem wir es mit Mnemotechniken kombinieren. Aber wir sollten nicht außer Acht lassen, dass der Mensch tatsächlich eine starke natürliche Fähigkeit hat, sich an Dinge zu erinnern. Möglich wird das durch die Verknüpfung von Hörsinn und Kinästhetik, also durch simples Aussprechen.

Wenn wir also Mnemotechniken auf Textpassagen anwenden, wenden wir unsere inneren Bilder auf so wenige Elemente wie möglich an: Wir erfinden Merkbilder nur für die wichtigsten Schlüsselwörter. An alles andere erinnern wir uns dann fast wie automatisch, wenn wir an unsere Schlüsselwörter denken.

Erinnerst du dich an die „Trigger“, die wir in Lektion 2 besprochen haben, als wir gelernt haben, wie wir uns jeden Namen merken können? Das ist es, worum es bei Schlüsselwörtern geht. Schauen wir uns zum Beispiel dieses Zitat von Oscar Wilde an:

„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen anderer, ihre Leben Nachahmungen, ihre Leidenschaften nur Zitate.“

– Oscar Wilde

Das ist ein Zitat mit 19 Wörtern. Alle Phrasen sind kurz und einprägsam, aber das Schwierige ist, sich schnell, alles der Reihenfolge nach zu merken, auch unter Zeitdruck. Auch wenn du dir das Zitat ein paar Mal vorgesagt hast, ist es einfach, es durcheinander zu bringen. Aber: wenn du dir nur diese 4 Wörter der Reihenfolge nach merkst, nicht:

  • Andere
  • Anderer
  • Nachahmungen
  • Zitate

„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen anderer, ihre Leben Nachahmungen, ihre Leidenschaften nur Zitate.“

Nun ist es plötzlich sehr einfach, sich das ganze Zitat von Anfang bis Ende zu merken. Wenn du dir das Zitat ein paar Mal vorgesagt hast, dann werden diese Schlüsselwort-Trigger zu einfachen Auslösern, um das ganze Zitat aufzusagen. Und das Beste daran ist, dass du in der Tat alles wortgetreu aufsagen kannst! Sogar wenn du nur vier Wörter „auswendig lernst“, ergibt sich aus dem mehrmaligen laut Vorsprechen des Satzes und dem Merken dieser vier Schlüsselbilder ein lupenreines Wort-für-Wort-Erinnern.

Geführte Übung: Merke dir Shakespeares Sonett 18

Um dir das zu zeigen und gleich ein wenig zu üben, merken wir uns eines der beliebtesten Sonette von Shakespeare, das mit „Soll ich denn einen Sommertag dich nennen“, beginnt.

Du solltest dir deinen eigenen Gedächtnispalast für diese Übung anlegen. Mach das bitte aktiv die ganze Übung hindurch, schieb es nicht auf. Wenn du nur einfach durch diese Übung liest, ohne sie wirklich anzuwenden, ist das der gemütliche Weg und wird dir nicht das beibringen, was du dir erhoffst. Wenn du aber aktiv einen Gedächtnispalast für diese Übung zu verwendest, dann wirst du die Skills, die du hier lernst, wirklich verinnerlichen.

Dieses Gedicht ist 14 Zeilen lang, und wir werden aus jeder Zeile 2 Schlüsselwörter auswählen. Also fang gleich an und lege dir einen Gedächtnispalast mit 14 Stationen zurecht. Ich empfehle, einfach den Raum zu benutzen, in dem du dich gerade befindest: Schau dich von links nach rechts um, und wähle verschiedene Möbelstücke und/oder andere markante Merkmale im Raum aus. Tipp: Du kannst zum Beispiel 2 Punkte auf deinem Tisch verwenden, den Boden unter dem Tisch und die Tischoberfläche, so dass du dann 7 Möbelstücke hast mit je zwei Stationen. Probiere es gleich jetzt aus. Du wirst sehen, dass sich das ziemlich einfach machen lässt.

Das ganze Sonnet

Hier ist das gesamte Sonett, lies es einmal durch, um dich damit vertraut zu machen:

Soll ich denn einen Sommertag dich nennen,
dich, der an Herrlichkeit ihn überglänzt?
Dem Mai will Sturm die Blütenpracht nicht gönnen,
und Sommers Herrschaft ist so eng begrenzt.
 
Oft leuchten seines Blickes Feuerfarben,
doch bald auch hört das goldne Glänzen auf,
bis seine allerletzten Spuren starben
in Wechsel und natürlichem Verlauf.

Dir aber soll der Sommer niemals scheiden,
die Zeit sei fern, daß Schönheit dir verdirbt.
Des Todes gier’ger Blick weiß dich zu meiden:
mein Wort verhütet, daß dein Wesen stirbt.

Solange Ohren hören, Augen sehn,
besteht mein Lied, wirst du im Lied bestehn!

(Shakespeares Sonnet 18, übersetzt von Karl Kraus 1933)

Nun lernen wir es in unserem Gedächtnispalast auswendig

Beachte, dass wir hier das Gleiche tun wie beim Namen merken. Dort verwenden wir die betonte Silbe. Hier verwenden wir die betonten Wörter im Satz. Wir suchen diese Wörter in unserem Satz und verwandeln sie in Bilder, die wir in unserem Gedächtnispalast ablegen. Diese Wörter sind dann unsere „Triggerwörter“, unsere Auslöser für den zu merkenden Satz. Lies einfach die Zeile 1 laut vor und du wirst verstehen, was ich meine.

Zeile 1:
Soll ich denn einen Sommertag dich nennen,
„Sommertag“, „nennen“ (Die Sonne brennend heiß; Namensschild, auf das ein Finger zeigt)

Gehe nun in Gedanken an den ersten Ort in deinem Gedächtnispalast, bei mir ist das eine Bank. Ich stelle mir nun die beiden Bilder von Zeile 1 unter der Bank vor. Ich sehe die brennend heiße Sonne unter der Bank lodern, auf ihr drauf sehe ich ein Namensschild, auf das ein Finger zeigt. Die Sonne schmilzt das Namensschild am unteren Ende etwas ein. Das ist wichtig. Wenn du deine Objekte miteinander und mit der Umgebung interagieren lässt, lassen sie sich viel leichter merken.

Lies nun die beiden Zeilen oben ein paar mal laut vor, während du parallel an deine Merkbilder im Gedächtnispalast denkst. Als Nächstes teste dich, indem du vom Text wegsiehst und die Zeile aus dem Gedächtnis wiedergibst. So weit, so gut? Hast du’s tatsächlich so probiert, wie ich das gesagt habe? Wenn nicht, dann probier’s jetzt gleich. Es wird dir Spaß machen.

Nun zu Zeile 2:
dich, der an Herrlichkeit ihn überglänzt?
„dich“, „Herrlichkeit“

Diese zweite Zeile werden wir uns jetzt auf der Bank merken. Für Wörter wie „Sommertag“ finden wir leicht ein Merkbild. Aber was ist mit Wörter wie „dich“? Hier müssen wir die Fantasie etwas spielen lassen. Am Besten findet man Merkbilder zu solch abstrakten Begriffen, wenn wir über den Reim gehen. Das heißt, wir suchen einfach ein Wort, das sich auf „dich“ reimt, welches wir in ein Bild übersetzen können. Mir fällt da „dicht“ ein. Im Österreichischen sagen wir zu jemandem, der betrunken ist, „na, der ist aber dicht!“. Das zweite Bild wäre dicht gepresstes Stroh. Also entweder stellen wir uns einen Betrunkenen vor oder einen dicht gepressten Ballen Stroh. Egal, was wir uns vorstellen, es muss uns wieder auf das Wort „dich“ bringen. Mit Herrlichkeit verbinde ich Goldstaub. Mein Merkbild für die beiden Wörter „dich“ und „Herrlichkeit“ ist also ein Betrunkener voller Goldstaub.

Zum Abschluss frage dich selbst alle Zeilen ab, die du jetzt gelernt hast. Es ist okay, wenn du es nicht gleich 100 % perfekt hinbekommst. Normalerweise braucht es ein paar Wiederholungen, bis du es Wort für Wort richtig hast, das kommt ganz auf deine Konzentration an und auf die Komplexität der Sätze. Wenn du die Wörter laut aussprichst, betone die Wörter, die du falsch gehabt hast, das wird dir helfen, sie richtig hinzubekommen. Wenn du erfolgreich warst, dann bist du jetzt startklar, das ganze Gedicht auswendig zu lernen. Merke dir immer zwei Zeilen zusammen auf einem Platz in deinem Gedächtnispalast, wie im Beispiel oben.

Nachstehend kannst du die Schlüsselwörter für alle 14 Zeilen des Gedichts sehen. Fang gleich an, sie, eines nach dem anderen, in deinen Gedächtnispalast zu platzieren:

Zeile 3:
Dem Mai will Sturm die Blütenpracht nicht gönnen,

„Mai“, „gönnen“ (Maikäfer; ein Kellner, der ein Glas Wein übervoll einschenkt, er gönnt es mir)

Zeile 4:
und Sommers Herrschaft ist so eng begrenzt.
„Herrschaft“, „eng begrenzt“ (Ein König, der auf seinem Thron sitzt; ein Absperrband)

Zeile 5:
Oft leuchten seines Blickes Feuerfarben,

„leuchten“, „Feuerfarben“ (eine Taschenlampe; Feuer in bunten Farben)

Zeile 6:
doch bald auch hört das goldne Glänzen auf,

„bald“, „Glänzen“ (Zug, der abfährt; glänzendes Gold)

Zeile 7:
bis seine allerletzten Spuren starben

„allerletzten“, „starben“ (der letzte Waggon eines Zuges; ein Grab)

Zeile 8:
in Wechsel und natürlichem Verlauf.
„Wechsel“, „Verlauf“ (ein CD Wechsler; Wasser, das sich verläuft)

Zeile 9:
Dir aber soll der Sommer niemals scheiden,

„dir“, „Sommer“ (ein Rentier – englisch: ReinDEER; jemand, der sich am Strand bräunt)

Zeile 10:
die Zeit sei fern, daß Schönheit dir verdirbt.
„Zeit“, „Schönheit“ (eine Uhr, eine wunderschöne Frau)

Zeile 11:
Des Todes gier’ger Blick weiß dich zu meiden:

„Todes“, „Blick“ (Der Tod; schaut ganz gierig)

Zeile 12:
mein Wort verhütet, daß dein Wesen stirbt.
„verhütet“, „Wesen“ (ein Kondom; ein Fabelwesen, z.B. ein Minotaurus)

Zeile 13:
Solange Ohren hören, Augen sehn,
„Ohren“, „Augen“ (das ist leicht ;) )

Zeile 14:
besteht mein Lied, wirst du im Lied bestehn!

„Lied“, „du“ (Eine Opernsängerin; jemand zeigt auf jemand anderen)

Teste dich!

Hast du alles aktiv im Gedächtnispalast gelernt? Hier ist das ganze Sonett, wie viel davon hast du richtig hinbekommen? (Es ist völlig normal, dass man anfangs nicht alles zu 100 % hinbekommt)

Sonett 18

Soll ich denn einen Sommertag dich nennen,
dich, der an Herrlichkeit ihn überglänzt?
Dem Mai will Sturm die Blütenpracht nicht gönnen,
und Sommers Herrschaft ist so eng begrenzt.

Oft leuchten seines Blickes Feuerfarben,
doch bald auch hört das goldne Glänzen auf,
bis seine allerletzten Spuren starben
in Wechsel und natürlichem Verlauf.

Dir aber soll der Sommer niemals scheiden,
die Zeit sei fern, daß Schönheit dir verdirbt.
Des Todes gier’ger Blick weiß dich zu meiden:
mein Wort verhütet, daß dein Wesen stirbt.

Solange Ohren hören, Augen sehn,
besteht mein Lied, wirst du im Lied bestehn!

Beim Lernen des Gedichts stelle sicher, dass du zwischen laut Vorlesen und dich überprüfen anhand des Quizzes hier hin und her wechselst. HIER geht’s wieder zum Lernset.

Bonus: Das Major System 10-19 und 80-89

Wie in Lektion 4 versprochen, zeige ich dir in dieser Lektion, was du konkret tun kannst, damit das System ein Teil von dir wird und dir die Bilder in Sekundenschnelle einfallen. Hier erst einmal unsere Zahlen für heute:

10Dose80Fass
11Tütü81Foto
12Tonne82Fön
13Dom83WM
14Tor84Feuer
15Idol85Feile
16Tisch86Fisch
17Teig87Feige
18Topf88Pfeife
19Taube89Wabe

Wir wiederholen zuerst die Tipps von der letzten Lektion:

  • Du sollst immer in zusammenhängenden Blöcken lernen und nie mehr als 7 Informationen auf einmal, deshalb haben wir hier 5 pro Block.
  • Du sollst Ähnliches immer zusammen lernen.

Assoziationen schaffen zwischen Zahl und Bild

Nun aber ist die Frage, wie wir die Bilder so mit den Zahlen verknüpfen, dass uns sofort das Bild einfällt, wenn wir auf die Zahlen schauen. Wir wollen, dass das Bild sofort vor unserem geistigen Auge auftaucht, wenn wir die Zahl lesen. Wir nehmen eine Zahl heraus, um dies zu veranschaulichen: die Nummer 10 – Dose.

Was wir tun werden: Wir werden Assoziationen finden und diese mit allen unseren Sinnen mit der Zahl verknüpfen.

Wie findest du Assoziationen?

Frage dich immer: Was verbindest du mit der Zahl 10? Das ist immer deine Ausgangsfrage. Hier ein paar Beispiele aus meinem Gehirn. Das sind wirklich die ersten Dingen, die mir einfallen.

10 – Ein Hockeyspieler mit der Nr.10 auf dem Trikot
11 – Zwei Eisstiele
12 – 12 Stämme Israels
13 – Ein Stockwerk eines Hauses (weil bei manchen Häusern das 13. Stockwerk aus Aberglauben fehlt)
85 – Mein Opa, 85 Jahre alt
89 – Der SAT Receiver mit der Kanalnummer 89 drauf

Nimm das, was dir als Erstes einfällt, das ist das Beste!

Ich habe hierzu höchstens ein bis zwei Sekunden gebraucht und nicht nachgedacht, das Erste was mir in den Sinn kam, habe ich aufgeschrieben. Damit arbeite ich dann weiter. Das kannst du auch tun, sollte dir gerade einmal nichts zu einer Zahl einfallen, lasse sie aus und gehe weiter, etwas später wird dir etwas einfallen.

Manche Menschen meinen, ihnen falle bei diesen Übungen nichts ein, sie würden einfach auf keine Assoziation kommen, die sie mit der Zahl verknüpfen könnten. Oft ist das, weil sie die Sache versuchen logisch anzugehen. Um das zu umgehen, gehe die Sache einfach assoziativ an. Die Bildassoziation muss keinen Sinn ergeben. Ich weiß zum Beispiel nicht, warum mir bei 89 der SAT Receiver und bei 85 mein Opa eingefallen ist, das macht aber nichts. Alles, was du brauchst, ist ein Bild, die Logik dahinter, die ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass dein Gehirn diese Bilder irgendwie mit der Zahl verbindet, sonst wären sie dir ja nicht eingefallen.

Der Hockeyspieler mit der Dose – Die Zahl 10 mit deiner Dose verknüpfen

Gut, wir haben also für die Zahl 10 einen Hockeyspieler gefunden. Jetzt benutzen wir alle unsere Sinne, um mit seiner Hilfe die Zahl 10 mit einer Dose zu verbinden. Ich stelle mir vor, wie der Hockeyspieler von einer Dose Bier trinkt. Leider ist die Dose sehr scharfkantig und er schneidet sich in die Lippe, Blut rinnt über die kühle Wand der Dose herunter und tropft auf sein schönes Trikot mit der Nummer 10 drauf. Nun nimmt er wutentbrannt die Dose in die Hand und schießt sie Richtung Tor. Die Dose ist nicht gewöhnlich groß, sondern riesig groß. Ich schlüpfe in die Rolle des Tormanns. Aus der Ich-Perspektive sehe ich, wie die riesige Dose auf mich zukommt, ich kann kühle Wassertropfen an ihr herunterlaufen sehen. Ich spüre, wie sie immer näher kommt, wie im Zeitlupentempo kommt sie auf mich zu. Ich spüre die Kälte der Dose immer näher kommen, bevor sie in meinem Gesicht aufprallt. Als sie auftrifft, bricht sie und versprüht eine Unmenge an kleinen Trikots mit der Nummer 10 darauf. Mein Blick gleitet nach oben, über mir die Bildschirme des Hockeystadions, in grellen Farben erscheint auf allen von ihnen die Zahl 10, im Hintergrund davon ist Feuerwerk zu sehen. Die Zahl 10 flackert und blinkt, ich rieche das Schwarzpulver des Feuerwerks auf den Monitoren. Plötzlich beginnt einer der Monitore wegen des Feuerwerkes zu brennen. Doch da kommt, Gott sei Dank, jemand mit einer Dose Bier, schüttelt sie heftig und löscht so von unten den Monitor mit der nun brennenden Zahl 10. Mein Herz pocht voller Aufregung, überall ist Bier zu riechen.

Diese skurrile und absurde Geschichte, bei der du alle deine Sinne benutzt, ermöglicht es dir, dir die Zahlen ohne viel Anstrengung zu merken. Dein Gehirn knüpft mit dieser Technik so viele Neuronen aneinander wie nur möglich. Umso mehr Sinne du nutzt, umso mehr Eindrücke du in deinem Kopf kreierst, umso einprägsamer wird es. Jetzt bist du an der Reihe! Welche absurde Geschichte fällt dir ein? Erfinde eine für jede Zahl in deinem Lernset und du wirst sehen, dass du das Major System in kürzester Zeit verinnerlicht haben wirst.

Hier noch wie gewohnt dein Zahlen-Lernset von heute und los geht’s! Und hier noch das aus der vorigen Lektion zum Wiederholen:

Lektion 4: 00, 90