Lektion 6: Einprägen eines Stadtplans

Die heutige Lektion ist aus zwei Gründen äußerst praktisch. Erstens, wie bereits erwähnt, ist „sich in einer Stadt zurechtzufinden“ eine der wichtigsten Fertigkeiten. Und wenn du diese Fertigkeit erlernen kannst, in deiner eigenen Stadt (oder JEDER Stadt) schnell und einfach zu navigieren, wird das dein Leben um einiges leichter machen!

Zweitens ist das Wissen über eine Stadt nützlich, um noch mehr zu lernen. Denn je mehr Orte du kennst, desto schneller kannst du neue Gedächtnispaläste kreieren. Also tauchen wir gleich in die Materie ein. Wie üblich dreht sich unsere Diskussion um zwei grundlegende Prinzipien des „Speed Learnings“, des schnelleren und effizienteren Lernens. Diese beiden Prinzipien sind: Exklusivität und Mnemonik. Wir konzentrieren uns auf das Wichtigste (Exklusivität) und lernen es mit unserer räumlich-visuellen Vorstellungskraft (Mnemonik)

Wir konzentrieren uns auf das Wichtigste (Exklusivität) und lernen es mit unserer räumlich-visuellen Vorstellungskraft (Mnemonik)

Sehenswürdigkeiten und einzelne Landschaftsabschnitte

Hast du den größten Teil deines Lebens in oder in der Nähe einer bestimmten Stadt gelebt? Wenn ja, wie gut kennst du diese Stadt? Du solltest auf jeden Fall ernsthaft in Erwägung ziehen, dir neue Orientierungspunkte zu merken, wie Sehenswürdigkeiten oder andere wichtige Gebäude. Das kann sogar eine Parkbank sein, die an einem besonderen Ort steht. Mehr dazu gleich.

Angenommen, wir unterhalten uns über ein Museum oder Restaurant, in dem du noch nie warst. Ich beschreibe dir den Weg dorthin und sage dir, an welcher Kreuzung das Restaurant liegt. Denkst du, dass du dann eine gute Vorstellung davon haben wirst, wo es sich befindet? Du merkst schon, ich verfolge mit diesen Fragen ein gewisses Ziel. Im Grunde genommen frage ich, ob du einen Stadtplan im Kopf hast.

Und eigentlich hängt die Antwort nicht einfach davon ab, „wie lange du schon in einer Stadt gelebt hast“. Einige Touristen, die für ein Wochenende nach Manhattan kommen, kennen die Anordnung der Stadt, also das Layout besser als manche Menschen, die ihr ganzes Leben lang in der Stadt gelebt haben!

Einige Touristen, die für ein Wochenende nach Manhattan kommen, kennen die Anordnung der Stadt, also das Layout besser als manche Menschen, die ihr ganzes Leben lang in der Stadt gelebt haben!

Warum ist das so? Es liegt daran, dass diese Touristen nur sehr kurze Zeit haben, um einige große Sehenswürdigkeiten zu besuchen, die höchstwahrscheinlich in der Innenstadt und im Central Park liegen. Das Prinzip der Exklusivität kommt hier ganz automatisch zum Tragen. Dadurch, dass diese Touristen sich nur diese Sehenswürdigkeiten gemerkt haben, können sie, wenn man ihnen ein Restaurant in Hell’s Kitchen beschreibt, es zwischen zwei Sehenswürdigkeiten, die sie besucht haben, mühelos finden. Diese Touristen bauen also auf ihrem mentalen Stadtplan auf, obwohl sie nicht einmal mehr als ein paar Stunden in der Stadt verbracht haben.

Auf der anderen Seite sind da meine Bekannten, die seit Jahren oder sogar ihr ganzes Leben in dieser Stadt leben und immer noch nicht ohne GPS auskommen. Obwohl ich ein GPS sehr hilfreich finde, glaube ich fest an die Überlegenheit mentaler Stadtpläne und das aus vielen Gründen: Nur weil ich ein GPS verwende, bedeutet das nicht, dass ich mich an den Weg erinnere.

Nur weil ich ein GPS verwende, bedeutet das nicht, dass ich mich an den Weg erinnere.

Tatsächlich erinnere ich mich bei der Verwendung von GPS oft nicht einmal an die nächsten 3 Abzweigungen, geschweige denn an den ganzen Weg. Ich verlasse mich auf das System, und das führt dazu, dass ich nicht lerne, wie die einzelnen Gebäude und Straßen miteinander in Verbindung stehen. Mit anderen Worten: Ich kenne den Stadtplan nicht und das heißt, ich kenne die Stadt nicht. Infolgedessen komme ich mir desorientiert und verloren vor, bis ich etwas sehe, was mir vertraut erscheint, das heißt, an das ich mich erinnere. Ich bin ein Sklave des Systems. Fällt das System aus, „falle ich aus“. Und höchstwahrscheinlich werde ich beim nächsten Mal auch nicht ohne GPS navigieren können. Da ich mich auf das GPS verlasse, erinnere ich mich einfach nicht mehr an den Weg. Einen Stadtplan im Kopf zu haben ist also auf vielen Ebenen von Vorteil. Zu guter Letzt stärkt es mein Selbstvertrauen und macht Spaß. Also werden wir für ein paar Minuten zu Touristen.

Befassen wir uns mit der Verbindung zwischen Exklusivität und einzelnen Orientierungspunkten. Für unsere Übung nehmen wir New York City her, weil sie eine der bekanntesten Städte der Welt ist. Das Herzstück von NYC ist Manhattan, und die meisten der beliebtesten Attraktionen befinden sich in Midtown Manhattan, zwischen Houston (im Süden) und Central Park (im Norden).

Wenn du dich nur an das erinnerst, was ich jetzt gerade gesagt habe, dann kennst du den allgemeinen Grundriss von New York City. Central Park – Midtown – Downtown (Houston)
„Okay, großartig, aber wie soll ich mir jetzt den ganzen Plan merken?“

Ein Überblick über das, was dich erwartet

Aufgepasst, das Folgende ist wichtig: Wir starten mit einem Überblick über das, was du gleich lernen wirst. So siehst du, worauf wir uns in dieser Lektion konzentrieren werden, und gleichzeitig lernst du, worauf du dich fokussieren sollst, wenn du dir selbst eine Karte einprägst. Erinnerst du dich an das Lernen von Schlüsselwörtern, bevor du in neues Lernmaterial eintauchst? Was wir jetzt tun, ist ähnlich. Zuerst bekommst du einen Überblick darüber, wohin es gehen wird, erst dann bist du bereit, ins Detail einzutauchen. Wie das Inhaltsverzeichnis eines Buches, das dir hilft, zu wissen, wo du dich im Text befindest, und wie die verschiedenen Teile zueinander in Beziehung stehen. Also aufgepasst, nun der Überblick. Um sich einen Stadtplan (oder Landkarte) zu merken, sind die folgenden Dinge wichtig:

a) Eine grobe Skizze des Planes, den du dir merken möchtest, vorzugsweise handgezeichnet. Auf diese Weise wird sie besser in deinem Gedächtnis bleiben. Sie kann schnell gekritzelt sein, keine Zeichenkenntnisse erforderlich.

b) Suche eine Route, die den gesamten Weg durch die Karte führt. Sie ist dein Bezugspunkt, dein Anker, mit dem du durch die ganze Stadt navigieren kannst.

c) Wichtige Sehenswürdigkeiten, also markante Orientierungspunkte. Sie werden deine Karte in verschiedene Bereiche unterteilen. Jedes Gebiet beginnt an einem markanten Punkt, einem Ort wie dem Empire State Building, zum Beispiel.

d) Landschaftsabschnitte. Diese Abschnitte (die mit markanten Sehenswürdigkeiten beginnen und enden) erhalten unterschiedliche Oberflächen in deinem Kopf. Feuer, Stein, Eis. Das wird dir enorm helfen. Auf diese Weise kannst du dich an jedes Gebäude auf der Grundlage ihrer Oberfläche erinnern. So kannst du immer mehr Erinnerungen hinzufügen. Nehmen wir an, du gehst im echten Leben an einem Geschäft vorbei, das du später noch einmal besuchen möchtest. Um es dir zu merken, stellst du dir vor, es wäre in Eis eingefroren. Nun weißt du, dass es sich zwischen Madison Square und Empire State Building befindet. Warum? Weil der Teil deiner Landkarte zwischen Madison Square und Empire State Building aus Eis besteht. So kannst du immer wieder neue Details zu deiner mentalen Landkarte hinzufügen. Aber mehr dazu später.

e) Das was jetzt kommt, ist enorm wichtig! Ich kann das nicht genug betonen! Visualisiere alles zusammenhängend. Visualisiere nicht einfach einzelne unzusammenhängende Dinge hier und andere wieder ganz woanders. Hier in dieser Lektion starten wir auf einem Vulkan, bis hinunter in einen Wald und dann über den Strand hinaus ins Meer. Das alles kannst du dir super von oben vorstellen, so als würdest du darüber schweben. Stelle sicher, dass du, nachdem du hineingezoomt hast und die einzelnen Teile visualisiert hast, wieder “hinaus zoomst” und dir das Ganze im Zusammenhang vorstellst. Wenn du das genauso machst, wird dein Merkprozess viel erfolgreicher verlaufen als ohne. Alles wird besser im Gedächtnis bleiben und es wird viel einfacher für dich sein. Nur versuche nicht, alle Details genau zu visualisieren, wenn du dir den Überblick vorstellst, dann wird es dir gut gelingen.

f) Öffne die Übersichtskarten in einem separaten Fenster, damit du während des Lesens nicht den Überblick verlierst. So kannst du dich immer wieder auf der Landkarte orientieren. Du kannst die Karten öffnen, indem du sie anklickst.

Ich fasse zusammen, was wichtig ist:

  • Eine grobe Handskizze, um einen Überblick zu bekommen.
  • Eine lange Route, die als Bezugspunkt durch die ganze Karte führt
  • Das Definieren von Abschnitten.
  • Sehenswürdigkeiten an der Grenze dieser Abschnitte
  • Alles in Zusammenhang zueinander visualisieren, vorzugsweise auf einer Fläche

Starten wir also mit dem Memorieren

In diesem Sinne, lass uns nun ins Detail eintauchen:

New York City - Manhattan

Wenn du an Midtown als unser Hauptareal, unseren Hauptabschnitt, denkst, dann hast du eine allgemeine Vorstellung davon, wie die Stadt angelegt ist. Lernen wir nun das Gebiet ein wenig kennen. Midtown Manhattan ist ein riesiger Ort mit Hunderten von tollen Sehenswürdigkeiten. Wie sollen wir uns aber alle diese Sehenswürdigkeiten merken? Nehmen wir dazu die Perspektive eines Einheimischen zu Hilfe. Zwischen uns, Touristen und Einheimischen, bestehen einige Unterschiede, doch welche Unterschiede sind das?

Die Macht einer Route

Wir machen uns einen großen Vorteil zu Nutze, den Touristen nicht haben, aber Einwohner schon.

Wir können uns nämlich einen Vorteil gegenüber Touristen verschaffen. Sicher, Touristen sind mit ihren Sehenswürdigkeiten gut vertraut, aber eine Strategie fehlt ihnen oft. Sie bewegen sich unsystematisch in der Stadt herum, hasten von einem Ort zum anderen und merken sich die Wegstrecke nur „zufällig“.

Im Vergleich zum Touristen hat ein Einheimischer deshalb einen klaren Vorteil (den auch wir nutzen werden): Eine eindeutige Route. Diese Route fungiert als Anknüpfungspunkt. Wenn eine Familie, die in East Village lebt, gerne Zeit im Central Park verbringt, folgt sie wahrscheinlich einer bestimmten Reihe von Straßen, um auf ihr in die Stadt und wieder zurückzufahren. Auf dieser Route kommen sie an mehreren wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Wie Touristen und Einwohner uns beim Memorieren helfen

Wir, die wir uns die Landkarte merken wollen, gehen mit mehr System vor als die Touristen und wir machen uns die Gewohnheiten der Einwohner zu Nutze, wir verwenden ebenso eine bestimmte Route, nur ein bisschen anders.

Wir wählen eine Route, die uns die meisten Sehenswürdigkeiten in Midtown Manhattan bietet. Auf diese Weise haben wir nicht nur allgemeine Orientierungspunkte, sondern bekommen auch ein gutes Gespür dafür, wie man von einem Orientierungspunkt zum nächsten kommt. So erfassen wir alles im Kontext zueinander. Wir nehmen den „Broadway“ als unsere Route.

Midtown Manhattan

Die Kraft des Broadways nutzen

Der Broadway ist eine extrem wichtige Straße in Manhattan, wahrscheinlich sogar die Wichtigste. Sie verläuft von Norden nach Süden mitten durch die Innenstadt und quert diagonal mehrere andere Straßen. Und jedes Mal, wenn sie eine andere Straße quert, trifft sie auch auf eine sehr markante Sehenswürdigkeit (unsere Orientierungspunkte)

Wenn sie zum Beispiel die Park Avenue (im Süden der Innenstadt) erreicht, haben wir dort den Union Square. Hier befindet sich einer der wichtigsten Bahnhöfe der Stadt. Stell dir vor, es wäre ein „Parkplatz“, auf dem Züge sich treffen, die Züge stehen ringförmig auf dem Parkplatz, sie bilden sozusagen ein „Union“, sie treffen sich dort. Nun solltest du in der Lage sein, „Park Avenue“ mit „Union Square“ zu verbinden.

Nun folgen wir dem Broadway ein bisschen weiter nach Norden, und die nächste Straße, mit der er sich kreuzt, ist die 5th Avenue. (Zur Orientierung schau dir oben die Skizze an). Dabei bildet ihr Schnittpunkt das berühmte Flatiron Building, es sieht aus wie ein sehr schmales Bügeleisen und hat auch seinen englischen Namen davon.  Stell dir vor, es ist ein heißes überdimensionales Bügeleisen, das von einem Mädchen gehalten wird. Das Mädchen ist wütend und will mit dem Bügeleisen alles verbrennen, was ihr in die Quere kommt. So erinnerst du dich daran, dass sich das Flatiron-Gebäude am Madison Square befindet. Das Mädchen erinnert dich an Madison Square.

Midtown Manhattan ohne Mnemotechniken

Das zornige Mädchen mit dem Bügeleisen sieht aus, als würde es versuchen, uns zu verfolgen, während wir weiter nach Norden laufen. Das nächste große Ereignis ist die 6th Avenue, wo wir auf der linken Seite den berühmten 34th Street Macy’s Store und auf der rechten Seite das Empire State Building sehen. Es gibt viele Wolkenkratzer in der Innenstadt, aber das Empire State Building ist das höchste und berühmteste Gebäude der Stadt, also ist es ein sehr hilfreicher Orientierungspunkt.

Weiter nördlich, wo sich uns nun der Broadway langsam nähert und die 7th Avenue kreuzt, kommen wir zu einer der belebtesten Kreuzungen der Welt: Times Square. Dieses riesige, hell erleuchtete Chaos-Gebiet ist etwa 5 oder 8 Häuserblocks lang (je nachdem, wo du die Grenzen ziehst). Schließlich endet unsere Reise auf dem Columbus Circle, der sich an der südöstlichen Ecke des Central Park befindet. Dies ist die Kreuzung von Broadway und 8th Avenue. Hast du dir das alles gemerkt? … Natürlich nicht.

Memorieren mit den großartigen Mnemotechniken

Wir müssen unsere Merkbilder noch etwas verfeinern. Tatsächlich wäre es am besten, wenn wir es schaffen könnten, uns nicht nur an die primären Sehenswürdigkeiten zu erinnern. Wir wollen es uns einfach machen und uns JEDE neue Sehenswürdigkeit und ihr zugehöriges Gebiet merken. Lass uns also versuchen, uns unsere Route sowie die Bereiche zwischen unseren Sehenswürdigkeiten unvergesslich zu machen.

Vom Columbus Circle zum Times Square

Wirf einen Blick auf die Skizze oben.

Wir drehen am Columbus Circle um und bewegen uns nach Süden, den ganzen Weg zurück durch die Innenstadt. Aber diesmal ist das nicht nur eine Stadt. Es ist die Seite eines Berges, die wir hinunterklettern werden. Und der Broadway ist nicht nur eine Straße. Stellen wir uns vor, dass er eine große Brücke ist, aus rauem Holz, mit ausgefallen designten, aber absplitternden Geländern an den Seiten.

Wir beginnen auf dem Gipfel des Berges, der ein aktiver Vulkan ist. Am Gipfel ragt eine Statue von Christoph Kolumbus aus einem Pool sprudelnder Lava heraus.

Wir mögen den Geruch des Rauchs nicht, also gehen wir weiter nach unten, über die Brücke (Broadway) Richtung Süden. Die Lava wird an einem bestimmten Punkt zu Stein. An diesem Punkt sehen wir eine Menge bunter Werbung und Schilder, die von der Lava auf der einen Seite halb geschmolzen werden, dennoch aber fest in den Stein befestigt stehen bleiben. Das ist der Times Square mit seinen vielen Werbeschildern und Bildschirmen. Achte darauf, gut zu visualisieren, stelle dir alles sehr farbenfroh und groß vor. Alles in allem: nimm dir Zeit, zu visualisieren.  

Achte darauf, gut zu visualisieren, stelle dir alles sehr farbenfroh und groß vor. Alles in allem: nimm dir Zeit, zu visualisieren.  

Vom Times Square zum Empire State Building

Wir gehen auf der Brücke über den felsigen Abschnitt weiter, bis wir weit genug von der Lava entfernt sind, um auf Schnee zu treffen. An einem gewissen Punkt wird der Boden unter uns im Süden plötzlich mit Schnee bedeckt, im Norden aber ist er immer noch felsig. Wir lassen den Schnee auf uns wirken, indem wir uns mit einigen alten Sehenswürdigkeiten beschäftigen. Zum Beispiel dem Macy’s Store aus dem Film „Das Wunder der 34. Straße“ im Westen und das Empire State Building im Osten.

Columbus Circle, Macy's sStore und das Empire Statebuilding auf unserer mentalen Landkarte

Achtung, wie du an die Sache herangehst, ist entscheidend.

Versuche wirklich, alles um dich herum zu visualisieren. Du stehst auf einer Holzbrücke, die nach Süden ausgerichtet ist. Hinter dir befindet sich der steinige Boden, Lava und leuchtende Schilder, die den Times Square darstellen. Zu deiner Rechten befindet sich Macy’s, zu deiner Linken das Empire State Building, und unter der Brücke vor dir liegt eine Schneelandschaft.

Wenn du visualisierst, versuche intensiv zu visualisieren. Entspanne dich und stelle dir deine Umgebung lebendig, also z. B. mit kräftigen Farben vor. Das ist der Schlüssel, dir eine mentale Landkarte zu erstellen, die du nie mehr vergessen wirst! Wichtig: Du willst dir das alles im Kontext merken, in Relation zueinander, wie oben bereits beschrieben.

Vom Flatiron Building bis zum Union Square

Überqueren wir nun die Brücke durch den Schnee, bis der dichte Wald in ein heißes Bügeleisen spitzt. Wir schauen das Flatiron Building direkt an und unter uns (noch im Schnee) befindet sich der Madison Square. Anscheinend ist das dreieckige Flatiron Building ganz wild darauf, aus dem Wald auszubrechen und den Schnee zu schmelzen. Weiter geht es vorbei am Flatiron Building in den Wald hinein. Wir sind so weit unten am Berg, dass es nicht mehr heiß (von der Lava) oder kalt (vom Schnee) ist. Stattdessen gehen wir nur durch einen ruhigen, dunklen Wald.

Als wir das Ende des Waldes erreichen, sehen wir eine grasbewachsene Ebene, die sich vor uns erstreckt. Der Übergang zwischen Wald und Gras ist der Union Square, wo die Park Avenue auf den Broadway trifft. Stell dir Züge vor, die zwischen Wald und Gras geparkt sind. Park Avenue – geparkte Züge.

Wie du Gebäude aus dem echten Leben mit deiner mentalen Landkarte verknüpfst

Gehe nun hin und her in deiner Vorstellungskraft, entlang des Broadways nach Norden und Süden und stell dir vor deinem geistigen Auge alle Sehenswürdigkeiten vor. Wenn du stark genug visualisierst, wirst du nicht nur fähig sein, dir all diese wichtigen Orte zu merken, du wirst auch fähig sein, dir jeden beliebigen Ort in Midtown Manhattan zu merken, einfach, indem du dir den Ort bedeckt mit Lava, Stein, Schnee, oder Wald vorstellst. Immer wenn du im echten Leben z. B. an einem neuen Geschäft vorbeikommst, das du dir merken möchtest, dann stellst du dir dieses Geschäft z. B. getaucht in Schnee vor! Und so weißt du, in welchem Teil der Stadt es sich befindet.

Memoriere nun die Innenstadt von Manhattan

Midtown Manhattan war nicht allzu schwer. Aber wie ich bereits erwähnt habe, ist die Innenstadt von Manhattan (weiter südlich) mehr oder weniger ein Labyrinth von Straßen. Es gibt keine Hausnummern und die Anordnung der Blöcke ist unregelmäßig, wobei sich die Straßen in allen möglichen Winkeln kreuzen.

Glücklicherweise können wir dieses schwer fassbare Gebiet immer noch in einige große Regionen unterteilen, wobei der Broadway immer noch als Hauptstraße von Nord nach Süd führt und uns als Orientierungsstrecke dient. Des Weiteren haben wir einige große Straßen, die von Osten nach Westen führen und verschiedene Abschnitte voneinander trennen. Schau dir das Bild unten an, wir befinden uns nun auf einer Insel, am unteren Ende unseres Vulkans! Der Broadway ist immer noch eine lange, hohe Holzbrücke. Stelle dir die andere Nord-Süd-Allee, Bowery, die von Norden nach Süden führt, als einen Gartenweg vor, der von einem Gitter aus blühenden lila, nach unten hängenden Blumen überschattet wird. Keiner weiß so genau warum, aber das ist egal.

Midtown Manhattan
Klicke das Bild um es in einem separaten Fenster zu öffnen, damit du den Überblick behältst

Insbesondere möchte ich, dass du dir vorstellst, wie du den Broadway entlang gehst in der dunkelblauen Zone, die du in der Mitte der Karte siehst. Unsere Oberfläche hier ist Wasser.

Wir sind so weit unsere imaginäre Insel hinuntergegangen, dass wir jetzt im Ozean angekommen sind. Du gehst also entlang der Broadway-Brücke über das Meer. Wenn man nach Osten blickt, sieht man einen schwimmenden Pfad auf dem Wasser mit einem Rankgerüst, das mit Blumen überwuchert ist. Das ist Bowery.

Unser Anker-Abschnitt, das Meer

Es ist wichtig, zunächst einmal den Broadway und Bowery mit dem Meer zu verknüpfen, auch wenn sie sich offensichtlich nicht nur in dieser wasserreichen Region befinden. Wir schaffen sozusagen eine „Anker“-Region in der Mitte. Bald werden wir alles andere, was wir lernen, darauf aufbauen und unser Wissen nach Norden und Süden weiter ausbauen. Damit schaffen wir uns ein Gebiet, mit dem wir so vertraut sind, als wäre es unser Zuhause, danach wird es einfach sein, unseren Palast von dort aus zu erweitern.

Die anderen Gebiete im Überblick: als Erstes, Vesey Street

Nun gehen wir nach Norden entlang der Broadway-Brücke, bis wir den Strand erreichen. Die Oberfläche ist hier natürlich Sand. Aber auffällig ist, wie der Sand vom Meer getrennt wird: Ein kleiner Graben, oder „Kanal“, wurde am Strand ausgehoben, damit die Flut nicht weiter steigt, als sie es sollte. Dadurch entsteht eine klare Abtrennung zwischen Sand und Wasser. Das ist unsere Straße, die Canal Street, sie sieht aus wie ein Kanal.

Nun drehen wir uns um und überqueren den Ozean und gehen wieder nach Süden, auf der Broadway Brücke zurück, bis wir das Eis erreichen. Sieh dir dazu zur Orientierung die Karte an und vergiss nicht, mitzuvisualisieren. Sobald wir das Eis erreichen, müssen wir vorsichtig sein, denn dort haust ein Eis-Wiesel, das am liebsten Wiesengras speist. Da es in der Eisregion lebt, findet es nie welches und ist deswegen enorm hungrig. Unter Seefahrern ist es mehr als gefürchtet, denn Legenden besagen, dass es frisst, was ihm in den Weg kommt, ob Mensch oder Tier. Einzig mit einem saftigen Haufen Wiesengras ließe es sich besänftigen. Darum trägt es auch den Spitznamen: „Wiesi, das Wiesen-Wiesel“ Es ist ein riesig großes menschenfressendes Wiesel”, und so heißt auch die Straße, die das Wasser vom Eis trennt: Vesey Street, „Wiesi Street“. Wir können das gefährliche Wiesel von Weitem sehen, wie es auf dem großen vereisten Gebiet steht und uns mit blutrünstigen Augen anblickt, in seinem Maul einen saftigen Bündel Wiesengras.

Wir haben nun die Straßen verinnerlicht, die uns den Weg durch unser Gebiet zeigen. Aber jetzt boosten wir unsere Mnemotechnik noch weiter. Stell dir vor, dass es auf der Westseite des Broadways dunkle, stürmische Nacht ist. Auf der Ostseite ist es klarer, sonniger Tag. Gehe jetzt ein- oder zweimal in deiner Vorstellung hin und her, laufe bis zur Canal Street und drehe dich dann wieder um und laufe in die Vesey Street. Wenn du nach Norden in Richtung Canal Street gehst, befindet sich der stürmische Regen zu deiner Linken (Westen), und wenn du nach Süden in Richtung Vesey Street gehst, befindet sich die brennend heiße Sonne zu deiner Linken (Osten), sie scheint auf Bowery herunter.

Jetzt geben wir den Regionen, die wir gerade beschrieben haben, Namen. Beginnen wir mit dem Strand, dem Gebiet zwischen Houston und Canal Street.

Als Nächstes: Soho

Stell dir westlich des Broadways im Sand vor, dass ein Mann in einem Weihnachtsmannkostüm einen Pinsel in der Hand hält, während er im Regen herumläuft. Seine Stiefel sind mit nassem Sand bedeckt, und gelegentlich beugt er sich nach unten, um zu versuchen, im Sand zu zeichnen, aber das gelingt ihm nicht wirklich gut. Manchmal versucht er mit einem herzhaften „ho-ho-ho-ho“ zu lachen. Leider hat er aber eine sehr komische Art zu lispeln, das merkwürdigerweise nur am Beginn eines Wortes auftritt. Sein Lachen klingt dann wie „so-ho-ho-ho“. „SoHo“ ist eine Gegend, die dafür bekannt ist, etwas hip zu sein, sie ist die Heimat vieler Künstler. Wenn du es mit dem Weihnachtsmann assoziierst, der mit dem Pinsel in den Sand zeichnet, während er im Regen steht, dann erinnerst du dich daran, dass es das Gebiet südlich von Houston und nördlich der Canal Street ist, das sich westlich des Broadways erstreckt.

Little Italy

Jetzt gehen wir an die Ostseite des Broadways. Nachdem wir unter der Brücke hindurchgegangen sind, um dem SoHo Weihnachtsmann zu entkommen, stoßen wir plötzlich auf ein schönes sonniges Strandareal. Hier müssen wir uns vorsichtig fortbewegen, denn dort gibt es große, flache Pizzen, die im Sand vor sich hin backen. Wir sehen bunte Glühbirnen zwischen die Palmen gespannt. Eine Party ist im Gange, bei der die Leute um die Pizzen herum tanzen. Wir sind in der Nähe von „Little Italy“, welches im Sand zwischen Broadway und Bowery liegt. Eine Frage drängt sich also auf: Was ist auf der anderen Seite der mit Blumen geschmückten Bowery?

Little Italy im Gedächtnispalast

Wir schleichen auf Zehenspitzen um Bowery herum und schauen durch das Gitter … Und erblicken eine riesige Wüste auf der anderen Seite, die von einem lodernden Feuer schier aufgezehrt wird. Es ist irgendwie komisch sich vorzustellen, dass Sand brennen würde, aber das tut er, östlich von Bowery. Während das Feuer den Sand weiter verzehrt, sinkt das Bodenniveau langsam immer tiefer und tiefer und bildet ein riesiges Tal mit brennendem Sand. Dieses Gebiet wird Lower East Side (Untere Ostseite) genannt und ist eigentlich ziemlich groß, etwa so groß wie Soho und Little Italy zusammengenommen.

Nun aber genug vom Strand. Gehen wir nun zurück zum Meer. Wir schleichen mitten durch die Little Italy Party und bahnen uns den Weg zurück auf den Broadway, winken dem Weihnachtsmann zu, der sich jetzt im nassen Sand auf der anderen Seite hingesetzt hat. Wir biegen nach Süden ab und überqueren die Canal Street in Richtung großes, weites Meer.

Tribeca

Hier schaust du nach Westen, dort tobt ein Sturm, in dessen Mitte der Trieb eines Astes aus dem Meer ragt. Er wächst aber nicht gerade, sondern sehr komisch eckig in die Höhe. Das macht dir Angst. Der eckig wachsende Trieb erinnert dich an TribEca. Der Name des Sturm-gebeutelten Abschnitts, in dem du dich gerade befindest.

Du schaust nun nach Osten, dort siehst du ein ruhiges Meer unter einer warmen Sonne. Zuvor hattest du noch Angst wegen TribEca. Auf der Ostseite des Broadways aber, da befindet sich überhaupt nichts Furchteinflößendes; zwei chinesische Schiffe und ein paar erkrankte, arme Chinesen, die alle leere Vitamin C Packungen in der Hand halten und „C! C! C!“ schreien. Nennen wir den Ort einfach C. C. C, wegen der um Vitamin C schreienden Chinesen. Hier zwischen Broadway und Bowery haben wir zwei Nachbarschafts Teile: Chinatown und das Civic Center. Wenn du nun an „C. C. C.“ denkst, fällt dir sofort ein, um welchen Ortsteil es sich handelt und was darin zu finden ist.

Halten wir hier für eine Minute inne. Achte darauf, dass du dich an all die Straßen erinnern kannst, die diese zentrale Region begrenzen. Wir haben Broadway im Westen, Canal Street im Norden, Bowery im Osten und Vesey Street im Süden.

Jetzt springen wir ins Meer, schwimmen zwischen den beiden Schiffen nach Osten und klettern auf Bowery. Was sehen wir, wenn wir nach Osten schauen? Ein trauriger Anblick: Zwei entfernte Brücken, die im Osten aus dem Meer ragen, gehen in Flammen auf. Teile der Brücken fallen ins Meer und bilden eine Oberfläche aus brennendem Schutt, der im Wasser schwimmt.

Die Region östlich von Bowery wird „Zwei Brücken“ genannt. Dies ist die Nachbarschaft, in der die Manhattan Bridge und die Brooklyn Bridge mit Manhattan verbunden sind.

Als Nächstes wollen wir weiter nach Süden, in die eisige Region, aber da gibt es ein Problem. Wir möchten auf Bowery nach Süden fahren, aber irgendwie ist das nicht möglich. Bowery endet, bevor wir überhaupt zum Eis kommen. Ein Mädchen namens „Anna“ (für Ann Street), welches denkt, dass violette Blumen grauenhaft sind, hat Bowery am Südende in Stücke gehauen, also stecken wir fest und können nicht nach Süden gehen, ohne herunterzuspringen und zu schwimmen. Inzwischen steht sie auf dem Gletscher weit weg von uns im Süden, lacht uns aus und streichelt ihre Axt.

Ann Street ist ein anderer Name für Vesey Street. Sie heißt im Westen, am Broadway, Vesey Street, aber im Osten heißt sie Ann Street. (Vergleiche dazu den gezeichneten Stadtplan.) Wenn du dir also den gesamten Rand des Gletschers vorstellst, wie er das Wasser vom Eis trennt, stell dir Wiesi, das Wiesen-Wiesel im Westen und Ann im Osten vor.

Wir schwimmen also zurück zum Broadway und überqueren Vesey, bis wir zur eisigen Region gelangt sind. Wir bleiben stehen und schauen uns um und stellen fest, dass wir wieder einmal eine dunkle und stürmische Nacht im Westen sehen, aber einen hellen, sonnigen Tag im Osten.

Auf der Westseite prasselt der dichte Regen auf das World Trade Center. Wir sehen Wasserfälle, die in zwei große, dunkle, quadratische Löcher münden, in denen die Twin Towers vor dem 11. September standen. Aber nördlich dieser Löcher, an der Ecke Vesey und Broadway, hoch über Wasser und Eis herausragend, zeigt sich der One World Trade Center Tower als das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre.

Auf der Ostseite des Broadways regnet es nicht, nur die Sonne wird vom Eis reflektiert. Dort sind Männer in Anzügen am Eislaufen und geben Taschen mit Geld und Aktienzertifikate untereinander weiter. Diese Region ist der Finanzdistrikt.

Einige der mutigeren Eisläufer versuchen, einen sehr eigenartig langgezogenen Wal zu umfahren, der dort gestrandet ist. Das ist die Wall Street.

Damit hätten wir’s! Das ist die Innenstadt von Manhattan!

Nachdem du diese Lektion noch einmal im Kopf durchgegangen bist und alles in deiner Vorstellung noch einmal verstärkt hast, versuche ein leeres Blatt Papier und einen Bleistift zu nehmen, um zu sehen, ob du die ganze Karte zeichnen und beschriften kannst.

Wir haben nicht alle Straßen und Sehenswürdigkeiten kennengelernt, aber das ist okay. Du kannst das ganz einfach alleine machen, jetzt, wo du alle allgemeinen Regionen dir gemerkt hast.

Angenommen, du findest in TribEca ein Restaurant, das dir wirklich gut gefällt, dann ist alles, woran du dich erinnern musst, dass es sich im Wasser befindet. Stell dir das Restaurant unter strömendem Regen vor (vielleicht mit dem kleinen eckigen Trieb, der in das Logo des Restaurants hineinsticht). Und voilà, du wirst dich dran erinnern, dass das Restaurant südlich der Canal Street, nördlich der Vesey Street und westlich des Broadways liegt.

Sich ALLE Straßen in Downtown Manhatten merken mit diesem einfachen Trick.

Eine fortgeschrittene Challenge wäre es, sich die Namen ALLER Straßen in der Innenstadt von Manhattan zu merken. Tu das erst, wenn du mit den allgemeinen Regionen bestens vertraut bist. Der Trick besteht darin, die Namen der Straßen einfach mit den entsprechenden Oberflächen (für Ost-West-Straßen) oder dem Wetter (für Nord-Süd-Straßen) zu verknüpfen.

Wenn du das tust, wirst du es fast unmöglich finden, dich in der Innenstadt von Manhattan zu verlaufen. Jedes Mal, wenn du auf eine Straße triffst, weißt du, in welcher Gegend du dich befindest und welchen Weg du gehen musst, um zur entsprechenden Hauptstraße zu gelangen.

Bonus: Zahlen merken – Major System 20-29 und 70-79

Heute lernen wir die Zahlensymbole für die Zahlen im Zahlenraum 20 und 70.

20 Nase 70 Käse
21 Note 71 Kette
22 Nonne 72 Kanne
23 Nemo 73 Kamm
24 Niere 74 Karre
25 Nil 75 Keule
26 Nixe 76 Koch
27 Unke 77 Kakao
28 Napf 78 Kaffee
29 Noppe 79 Kappe

Du erkennst sicher ein Muster hier, wie in den anderen Lektionen. Die obige Tabelle soll dir helfen, die Zahlen gut zu verinnerlichen und in kleinen „Paketen“ zu lernen. Zusätzlich kannst du dazu auch noch dieses Quizlet Lern-Set verwenden. Wiederhole, je nach Bedarf die Zahlen aus den vorhergehenden Lektionen. Nimm dir dabei ganz besonders Zeit für die Zahlen die noch nicht 100% sitzen. Du musst nicht alle Zahlen wiederholen, fokussiere dich vor allem auf die, die noch nicht so gut sitzen.

Erfinde ein Szenario für jede Zahl, um sie schnell zu lernen

Erinnere dich dabei daran, wie du die Zahlensymbole am schnellsten verinnerlichen kannst. Assoziiere zu jeder Zahl ein gewisses Szenario wie in Lektion 5 beschrieben. Benutze dazu alle Sinne. Assoziiere und prüfe dich so lange ab, bis du das Gefühl hast, die Zahl-Objekt Verbindung ist in deinem Kopf zu einer natürlichen Verbindung geworden, die dir sofort einfällt, wenn du daran denkst.

Du kennst nun folgende Zahlenreihen:
0, 00, 10, 20, 70, 80, 90

Übungszahlen

Hier nun einige Zahlen wiederum zum Üben. Du kannst sie alleinstehend visualisieren oder im Gedächtnispalast, wie es dir Spaß macht.

  • 0014
  • 912
  • 1073
  • 8793
  • 233
  • 8324
  • 7408
  • 231
  • 2177
  • 9979
  • 2928
  • 8897
  • 279
  • 1603
  • 758
  • 8496
  • 7625
  • 7004
  • 8286
  • 1794